2017 – Mediation und Konfliktmanagement

Trenczek/Bernig/Lenz/Will (Hg, Mediation und Konfliktmanagement, 2. Auflage, Baden-Baden 2017)

 

2016 – Recht der alternativen Konfliktlösung

Greger/Unberath/Steffek, Recht der alternativen Konfliktlösung. Mediationsgesetz VSBG, Kommentar, 2. Auflage München 2016

 

05./06. Mai 2018: Start des berufsbegleitenden Ausbildungslehrgang zum zertifizierten Mediator von ISKA und Evangelische Hochschule Nürnberg nach den Vorgaben des Bundesmediationsgesetzes

Meine Ausbildungslehrgänge umfassen alle Grundlagen für den „zertifizierten Mediator“. Sie erfahren in meiner praxisorientierten Ausbildung die maßgeblichen Methoden, Techniken, Instrumente für eine erfolgreiche Mediation. Die Ausbildung bietet die theoretischen Grundlagen für Mediation, praktische Übungen zur Vertiefung des Erlernten und Möglichkeiten zur Selbstreflexion. Die Ausbildung beinhaltet auch Supervision von Mediation.

Die Ausbildung wendet sich insbesondere an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in Jugendämtern und Beratungsstellen.

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05. / 06. Mai 2018 Modul 1
08. / 09. Juni 2018 Modul 2
06. / 07. Juli 2018 Modul 3
27. / 28. Juli 2018 Modul 4
21. / 22. September 2018 Modul 5
12. / 13. Oktober 2018 Modul 6
09. / 10. November 2018 Modul 7
07. / 08. Dezember 2018 Modul 8

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26./27. Oktober 2018: ISKA-Wiederholungs-Seminar: Einsatz von Mediation in der Kinder- und Jugendhilfe zur Lösung (hoch-) eskalierter Elternkonflikte

Diese Veranstaltung findet in den Räumen der Evangelischen Hochschule Nürnberg statt.

Hocheskalierte Beziehungskonflikte fordern Fachkräfte und Dienste besonders heraus. Klassische Beratungs- oder Maßnahmenansätze genügen den erhöhten Anforderungen oft nicht. Interventionsansätze, die den wechselseitigen Verstrickungen und der druckvollen Konfliktdynamik sog. Hochstrittiger, auch den gespürten Widerständen Rechnung tragen, können Ressourcen aktivieren, Defizite mindern und damit Regelungen erreichen helfen. Mediation ist eine solche Interventionsmöglichkeit. Mediative Kommunikationstechniken fordern die Beteiligten zu deeskalierender Kooperation und Konfliktarbeit heraus.

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2016 – Mediation nach dem Familienverfahrensgesetz – freiwillig oder zwangsweise?

Mediation nach dem Familienverfahrensgesetz – freiwillig oder zwangsweise? Die Wirtschaftsmediation Ausgabe 4/2015, 76-79

 

2016 – Proksch, Kooperation in familiengerichtlichen Streitverfahren

Kooperation in familiengerichtlichen Streitverfahren. In: Zeitschrift Jugendhilfe, 2016, Heft 3

 

Kinder- und Jugendhilfe

Die Kinder- und Jugendhilfe hat den verfassungsrechtlichen Vorrang der elterlichen Erziehungsverantwortung zu beachten (§ 1 Abs. 2 SGB VIII).

Leistungen zur Förderung der Entwicklung bzw. zur Erziehung von Kindern und Jugendlichen dürfen deshalb nur auf Antrag der Eltern (§ 27 SGB VIII) bzw. mit ihrem Einverständnis erbracht werden. Lehnen Eltern Leistungen ab und wird dadurch das Wohl des Kindes oder Jugendlichen gefährdet, hat das JA keine rechtliche Befugnis zur „Zwangshilfe“. Der Gesetzgeber hat Eingriffe in das Elternrecht beim FamG konzentriert. Das JA muss in solchen Fällen das FamG anrufen, damit dieses die notwendigen Maßnahmen zur Abwendung er Kindeswohlgefährdung trifft (§§ 1666, 1666a BGB, 8 a, 42 SGB VIII), wenn es dessen Tätigwerden für erforderlich hält bzw. die Erziehungs- oder die Sorgeberechtigten nicht bereit oder in der Lage sind, mitzuwirken (§§ 8a SGB VIII, 157 FamFG).
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