28./29. Oktober 2016: 2. berufsbegleitende Ausbildungslehrgang Mediation 2016/17 von ISKA und Evangelische Hochschule Nürnberg nach den Vorgaben des Bundesmediationsgesetzes

Der Lehrgang schafft die Grundlagen für den „zertifizierten Mediator“. Sie erfahren in unserer praxisorientierten Ausbildung die maßgeblichen Methoden, Techniken, Instrumente für eine erfolgreiche Mediation. Die Ausbildung bietet die theoretischen Grundlagen für Mediation, praktische Übungen zur Vertiefung des Erlernten und Möglichkeiten zur Selbstreflexion. Die Ausbildung beinhaltet auch Supervision von Mediation.

Die Ausbildung wendet sich insbesondere an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in Jugendämtern und Berastungsstellen.

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28. / 29. Okt. 2016 Modul 1
25. / 26. Nov. 2016 Modul 2
13. / 14. Jan. 2017 Modul 3
16. / 18. Febr. 2017 Modul 4
23. / 25. März 2017 Modul 5
Termin von Modul 6 wird zu Beginn der Ausbildung (Modul 1) mit den Teilnehmenden vereinbart.

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13./14. September 2016: ISKA-Wiederholungs-Seminar: Einsatz von Mediation in der Kinder- und Jugendhilfe zur Lösung (hoch-) eskalierter Elternkonflikte

Diese Veranstaltung findet am ISKA Nürnberg statt.

Hocheskalierte Beziehungskonflikte fordern Fachkräfte und Dienste besonders heraus. Klassische Beratungs- oder Maßnahmenansätze genügen den erhöhten Anforderungen oft nicht. Interventionsansätze, die den wechselseitigen Verstrickungen und der druckvollen Konfliktdynamik sog. Hochstrittiger, auch den gespürten Widerständen Rechnung tragen, können Ressourcen aktivieren, Defizite mindern und damit Regelungen erreichen helfen. Mediation ist eine solche Interventionsmöglichkeit. Mediative Kommunikationstechniken fordern die Beteiligten zu deeskalierender Kooperation und Konfliktarbeit heraus.
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29. – 31. Juli 2016, Abschluss-Modul des 20. Ausbildungslehrganges Mediation von ISKA und Evangelische Hochschule Nürnberg nach den Vorgaben des Bundesmediationsgesetzes

29. – 31. Juli 2016 Abschluss-Modul des 20. Ausbildungslehrganges Mediation:
Thema: Mediation gut erlernt, entspannt praktiziert.

Ausgabe der Zertifkate.
Abschlussfeier mit allen Teilnehmer/innen und Referent/innen.

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2016 – Mediation nach dem Familienverfahrensgesetz – freiwillig oder zwangsweise?

Mediation nach dem Familienverfahrensgesetz – freiwillig oder zwangsweise? Die Wirtschaftsmediation Ausgabe 4/2015, 76-79

 

2016 – Proksch, Kooperation in familiengerichtlichen Streitverfahren

Kooperation in familiengerichtlichen Streitverfahren. In: Zeitschrift Jugendhilfe, 2016, Heft 3

 

Kinder- und Jugendhilfe

Die Kinder- und Jugendhilfe hat den verfassungsrechtlichen Vorrang der elterlichen Erziehungsverantwortung zu beachten (§ 1 Abs. 2 SGB VIII).

Leistungen zur Förderung der Entwicklung bzw. zur Erziehung von Kindern und Jugendlichen dürfen deshalb nur auf Antrag der Eltern (§ 27 SGB VIII) bzw. mit ihrem Einverständnis erbracht werden. Lehnen Eltern Leistungen ab und wird dadurch das Wohl des Kindes oder Jugendlichen gefährdet, hat das JA keine rechtliche Befugnis zur „Zwangshilfe“. Der Gesetzgeber hat Eingriffe in das Elternrecht beim FamG konzentriert. Das JA muss in solchen Fällen das FamG anrufen, damit dieses die notwendigen Maßnahmen zur Abwendung er Kindeswohlgefährdung trifft (§§ 1666, 1666a BGB, 8 a, 42 SGB VIII), wenn es dessen Tätigwerden für erforderlich hält bzw. die Erziehungs- oder die Sorgeberechtigten nicht bereit oder in der Lage sind, mitzuwirken (§§ 8a SGB VIII, 157 FamFG).
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Kindschaftsrechtsreform

Mit dem KindRG vom 16.12.1997 hat der Gesetzgeber insbesondere das Recht der elterliche Sorge (§§ 1626a, 1671 BGB) und das Recht des Kindes auf Umgang mit seinen Eltern als sein subjektives Recht, und zwar identisch für eheliche wie für nichteheliche Kinder neu geregelt (§ 1626 Abs. 3, 1684 BGB). Ferner hat er den grundsätzlichen Vorrang der Elternautonomie vor gerichtlicher Regelung normiert (§§ §§ 1627, f BGB, 36, 36 a, 135, 156, 163, 165 FamFG. Die gemeinsame elterliche Sorge nach Trennung oder Scheidung ist (in der Praxis) seitdem zum Regelfall geworden. Das KindRG sah erstmals auch die Möglichkeit der gemeinsamen elterlichen Sorge für Eltern von nichtehelicher Kindern vor (§§ 1626a ff. BGB – dazu Proksch 2002, 108ff.). Das ‚Alleinsorge-Monopol’ der nichtehelichen Mutter blieb jedoch weiter grundsätzlich unangetastet (§§ 1626a, 1672 BGB). Ohne Zustimmung der Mutter konnte der Vater nach wie vor nicht die gemeinsame elterliche Sorge erlangen. Auch eine gerichtliche Überprüfung der mütterlichen Verweigerung war nicht vorgesehen. Dieses „Alleinsorge-Monopol“ der nichtehelichen Mutter hatte in Deutschland bis 2010 Bestand.
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